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Viel Nutzen bei wenig Aufwand

12.03.2004 | 13:55 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Bild: BBC Online

Diejenigen Tüftler, deren Roboter die besagte Strecke am schnellsten bewältigt, können den Preis einstreichen. Die gesamte technologische Entwicklung und die durch den Wettbewerb gewonnenen Erkenntnisse gehen an die Behörde und stehen für die militärische Nutzung zur Verfügung. Geringes Risiko für wenig Steuergelder bei maximalen Nutzen - geradezu das Gegenteil des deutschen Toll Collect-Debakels.

Die Roboter bestehen in der Regel aus einer Kombination von Sensoren zur Erkennung von Hindernissen und einem GPS-Empfänger zur Standortbestimmung. Ein eingebauter PC berechnet aus allen damit gewonnen Daten und aus der vor dem Start eingegebenen Karte selbstständig während der Fahrt die Route. Die Teilnehmer bekommen aber erst kurz vor dem Start eine CD mit der exakten Strecke.

Sobald der Startschuss gefallen ist, dürfen die Bastler nicht mehr eingreifen, die Roboter-Fahrzeuge sind vollkommen auf sich allein gestellt. Mitarbeiter der Darpa begleiten allerdings die merkwürdige Karawanel, um Amok-laufende Roboter mit einem "Kill"-Schalter zu stoppen.

Auf dieser eigens eingerichteten Website können Interessierte das Rennen verfolgen. Wenn kein Roboter-Fahrzeug den Kurs schafft, dann unternimmt die US-Armee wahrscheinlich 2006 einen neuen Versuch.

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