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Videotelefonie und Musikdownloads

Jürgen von Kuczkowski sieht in der Videotelefonie, Musikdownloads oder dem mobilen TV derzeit die größten Erfolgschancen für die Betreiber. Der Deutschland-Chef von Vodafone spricht von einem erfolgreichen Start ins UMTS-Geschäft. Dabei war das Unternehmen äußerst preisaggressiv mit zum Teil hoch-subventionierten Geräten in den Markt gegangen. "Wir haben das Thema besetzt und die Lufthoheit erobert", erklärte Kuczkowski Ende Januar.

Doch die Konkurrenten fühlen sich durch solche Ankündigungen nicht sonderlich herausgefordert. "Ein katastrophales Ergebnis für ein Unternehmen dieser Größenordnung", urteilt ein Manager eines Wettbewerbers über die von Vodafone genannten Zahlen von gut 100.000 Kunden in Deutschland von insgesamt 27 Millionen Vodafone-Kunden. Jeder Anbieter verfolgt schließlich seine eigene Strategie und macht die des Wettbewerbers erst einmal schlecht.

Während Vodafone den Begriff UMTS selbst zu einer Marke machen will, setzt der Marktführer T-Mobile auf einen kundenorientierten Ansatz. T-Mobile-Kunden sollen je nach Bedürfnis das bekommen, was sie brauchen und benötigen, lautete das Credo von Telekom-Mobilfunk-Chef René Obermann. Ganz gleich, ob die Anwendungen über UMTS, GPRS oder in einem Hotspot über den drahtlosen WLAN-Anschluss laufen.

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