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Videoschnitt: Pinnacle Studio 23 Serie vorgestellt

14.08.2019 | 15:38 Uhr | Markus Schelhorn

Die neue Version von Pinnacle Studio Ultimate bietet verbesserte Werkzeuge zum Erstellen professionell aussehende Videos.

Das Videoschnittprogramm Pinnacle von Corel (nur für Windows) richtet sich hauptsächlich an ambitionierte Hobbyfilmer und ist in Version 23 erschienen. Pinnacle Studio 23 Ultimate unterstützt Videoauflösungen bis 4K und 360-Grad-Videos. Das MultiCam Capture Lite ermöglicht es, gleichzeitig den Bildschirminhalt und die Webcam aufzuzeichnen. Projekte lassen sich unter anderem auf DVD brennen. Dafür stehen über 100 anpassbare Menüs, Kapitel und vieles mehr bereit. Die drei großen Neuerungen Dank der Intel Quick-Sync-Video-Hardwarebeschleunigung sind ein verbessertes Color Grading, eine Videomaskierung und eine verbesserte Zeitleiste.

Color Grading verbessert

Dank LUT-Profile lassen sich verschiedene Bildlooks umsetzen. Neu sind Voreinstellungen für LUT-Profile und die erweiterten Keyframing-Optionen, die präzisere Anpassungen ermöglichen sollen. Farbattribute lassen sich  Clip-übergreifend kopieren und einfügen. Mit den neuen Funktionen des Selective Vectorscope lassen sich Farbkorrekturen auf bestimmte Bereiche anwenden. Hauttöne sollen beispielsweise so einen natürlicheren Look erhalten und Farbabweichungen verschiedener Clips sich leicht angleichen lassen. 

Das verbesserte ColorGrading von Pinnacle Studio 23 Ultimate
Vergrößern Das verbesserte ColorGrading von Pinnacle Studio 23 Ultimate
© Corel

Videos maskieren

Nun lassen sich mit Pinnacle Studio Ultimate Elemente aus einem Video entfernen, Gesichter unkenntlich machen und Elemente klonen. Effekte lassen sich gezielt auf einen Bereich eines Clips anwenden. Anwender können Aufnahmen mit Texten oder Formen überlagern, Textmasken erzeugen und vieles mehr.

Bildbereiche eines Videos lassen sich nun maskieren und seperat bearbeiten.
Vergrößern Bildbereiche eines Videos lassen sich nun maskieren und seperat bearbeiten.
© Corel

Zeitleiste wird übersichtlicher

Auf der Zeitleiste lassen sich nun Clips verschachteln. Mehrere Clips kann man zudem zu Gruppen zusammenfassen. So stellt die neue Zeitleiste ein Videoprojekt übersichtlicher dar. Außerdem lassen sich Übergänge und Effekte auf ein ganzes Set von Clips anwenden. Verbesserte Keyframing-Steuerelemente ermöglichen es zudem, Übergänge und Effekte präziser anzupassen. 

Mehr Toneffekte und besserer Export

Außer diesen drei großen Neuerungen bietet Pinnacle Studio 23 Ultimate weitere Verbesserungen. Die Tonspur lässt sich nun mit der neuen NewBlue Audio Essentials verbessern und Soundeffekte wie einem Chorus, einen Delay, ein Echo oder einer Verzerrung hinzufügen. Zudem gibt es weitere NewBlue-Pakete, die Premium-Videoeffekte bieten. Auch der Export ist verbessert. So lassen sich nun Dank der neuen Alphakanal-Unterstützung Projekte mit transparentem Hintergrund exportieren. Videos kann man zudem in animierte GIFs umwandeln. Mehrere Dateien lassen sich auf einmal verarbeiten, die neue Stapelwarteschlange spart Zeit beim Exportieren. 

Versionen und Preise

Pinnacle Studio 23 Ultimate (129,95 Euro) ist das Spitzenprodukt der Pinnacle-Studio-Serie , die zudem Pinnacle Studio 23 (59,95 Euro) und Pinnacle Studio 23 Plus (94,95 Euro) beinhaltet. Eine Vergleichstabelle auf der Herstellerseite zeigt die Unterschiede. Die Programme lassen sich entweder als Box-Version bestellen oder direkt herunterladen. Pinnacle Studio läuft nur auf Windows-Rechnern, zudem gibt es eine iOS-App für das iPad und dem iPhone . Pinnacle Studio läuft auf Rechnern ab Windows 7, empfohlen wird Windows 10. Für die CUDA-Unterstützung braucht man eine geeignete Grafikkarte wie die NVIDIA GeForce 700-Serie oder Quadro 600.

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