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Vesta: Amazons Heimroboter weiterhin in Entwicklung

10.03.2021 | 16:15 Uhr | Denise Bergert

Projekt Vesta, der Heimroboter mit Alexa von Amazon, befindet sich aktuellen Angaben zufolge in einer späten Prototypenphase.

Mit Vesta arbeitet der Online-Versandriese Amazon bereits seit mehreren Jahren an einem Heimroboter. Erste Meldungen um den Roboter-Begleiter gab es bereits im April 2018. Damals berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg , dass Amazon an Heimrobotern arbeite. Danach war es lange still um das Projekt. In dieser Woche will Business Insider nun neue Informationen zu den Vesta-Heimrobotern in Erfahrung gebracht haben.

Von Mitarbeitern des Projekt will das Magazin erfahren haben, dass der Heimroboter noch immer bei Amazon in der Entwicklung ist. Vesta habe inzwischen eine späte Prototypenphase erreicht. Das Team für den technischen Support von Vesta sei bei Amazon mittlerweile auf mehrere hundert Mitarbeiter angewachsen. Dieser Umstand deutet daraufhin, dass Amazon das Projekt zur Marktreife bringen will. Das technische Support-Team soll auf Kundenanfragen reagieren, sobald der erste Vesta-Heimroboter erhältlich ist. Mit der Entwicklung von Vesta sind den Angaben zufolge mittlerweile mehr als 800 Amazon-Mitarbeiter beschäftigt. Ursprünglich sollte das Gerät bereits längst auf den Markt sein. Es sie jedoch immer wieder zu Verzögerungen gekommen, berichtet Business Insider.

Zum Design von Vesta sind noch nicht viele Details bekannt. Den Gerüchten zufolge soll es sich bei dem Heimroboter um ein Fire-Tablet mit Alexa-Support auf Rädern handeln. Der Prototyp ist aktuell rund 30 Zentimeter breit und mit einem Display, Kameras und Mikrofonen ausgestattet. Ähnlich wie ein Staubsauger-Roboter soll er sich selbständig in der Wohnung oder im Haus bewegen können und auf Sprachkommandos reagieren. Er könnte sich unter anderem für Videokonferenzen eignen. Wann Vesta auf den Markt kommen soll, ist noch unklar. Amazon hält sich mit Informationen zum Projekt noch bedeckt.

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