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Verschärfter Wettbewerb bei den Anschlüssen

Bei den Anschlüssen hat sich der Wettbewerb ebenfalls verschärft. Freenet etwa bietet den DSL-1000-Anschluss für 15,90 Euro im Monat statt 16,99 Euro bei der Telekom an. Dies läuft aber nicht immer reibungslos: Neukunden mussten zuletzt lange warten. Für solche Fälle rät Verbraucherschützerin Kirchner zur schriftlichen Mahnung mit einer Frist vier bis sechs Wochen. Geschieht innerhalb dieser Zeit nichts, könnten Kunden in vielen Fällen vom Vertrag zurücktreten.

In Zukunft sei ein noch stärkerer DSL-Wettbewerb zu erwarten, sagt Prof. Bernd Wirtz von der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer, der an der Studie "Deutschland Online 2" mitgearbeitet hat. Dieser zufolge wird sich die Zahl der DSL-Anschlüsse von derzeit etwa 5 auf 17 Millionen im Jahr 2010 erhöhen.

Angesichts dieses Booms wollen Anbieter wie United Internet ein eigenes DSL-Netz aufbauen. Dieses Konzept haben regionale Anbieter wie Hansenet vorgemacht - laut Warentester Murko eine preisgünstige Alternative. Auch bei Arcor gibt es günstige Paketangebote: Für 29,95 Euro monatlich erhalten Kunden einen ISDN- und DSL-Anschluss mit einem Gratis-Datenvolumen von 1000 Megabyte im Monat.

Beim Wechsel des Telefonanschlusses ist aber kein Call-by-Call mehr möglich. Und nicht nur der Preis entscheide - vielen Kunden sei eine zuverlässige Technik wichtiger, sagt Wirtz. So erklärt sich auch, dass T-Online bei der Stiftung Warentest auf Platz eins landete: Die Telekomtochter biete den besseren technischen Service.

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