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Vergleich mit dem Vorgänger und Fazit

17.07.2008 | 10:08 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Der Medion Akoya P34592 MD 8393 kostet 599 Euro. Damit ist er günstiger als der letzte Aldi-PC vom Mai 2008, für den man 699 Euro hinblättern musste . Allerdings verfügt der neue 599-Euro-Rechner im Unterschied zum Aldi-PC vom Mai ( Testbericht ) über kein Blue-Ray-Laufwerk (der Prozessor stammte damals übrigens von AMD). Davon einmal abgesehen ähneln sich der beiden Rechner sehr stark, beide besitzen Quadcore-CPUs. Der jetzige Rechner verfügt aber zusätzlich über eine TV-Karte und eine Funkfernbedienung, was im Mai nicht der Fall war.

Bei Redaktionsschluss hatte lediglich Aldi Süd den Rechner auf seiner Website, von Aldi Nord lagen noch keine Informationen vor. Update: Mittlerweile bietet auch Aldi Nord den Rechner und den Flachbildschirm auf seiner Website an .

PC-WELT meint: Ein Blue-Ray-Laufwerk braucht nicht jeder, insofern ist der Rechner angesichts des um 100 Euro niedrigeren Preises durchaus interessant. Wer nicht unbedingt Highendspielen auf dem Aldi-PC frönen will, dürfte mit der Grafikkarte zufrieden sein. Wenn Sie allerdings nicht am PC Fernsehen genießen wollen und auch keine externen Festplatten anschließen wollen, dann zahlen Sie hier für Extras, die Sie gar nicht benötigen.

Das Problem mit dem zeitlich befristeten Virenschutz lässt sich dagegen einfach und ohne Mehrkosten lösen, indem Sie den vorinstallierten Bullguard deinstallieren und stattdessen das kostenlose Avira Antivir installieren.

Außerdem verkauft Aldi Süd ein 19-Zoll-TFT für 179 Euro . Das Medion-LCD (Bildschirmdiagonale: 48,2 cm) besitzt eine maximale Bildschirmauflösung von 1440 x 900 Bildpunkten und ein Kontrastverhältnis von 1000:1. Für die Helligkeit gibt Aldi Süd 300 cd/m² an, als Reaktionszeit nennt Aldi 5 ms. Zwei Lautsprecher sind integriert, als Anschlüsse sind VGA- und DVI-D vorhanden. Der Preis geht in Ordnung.

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