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Verbraucherzentrale warnt vor PayPal-Phishing

05.08.2019 | 16:25 Uhr | Michael Söldner

Mit einer vermeintlichen Verifizierung wollen sich Kriminelle die PayPal-Zugangsdaten ihrer Opfer ergaunern.

Die Verbraucherzentrale warnt vor einer gefährlichen Phishing-Mail mit dem Betreff  „Sicherheitsnachricht“ , mit der Kriminelle die Zugangsdaten für den Zahlungsdienst PayPal abgreifen wollen. In der Nachricht ist von einer vermeintlich notwendigen Verifizierung des PayPal-Kontos die Rede. Als Grund für diese Aktion wird das Inkrafttreten der Zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) angeführt. Dieses würde es nötig machen, dass PayPal-Nutzer ihre Kontodaten verifizieren, um Missbrauch durch Dritte vorzubeugen. Doch genau dies ist die Absicht der Mailverfasser, die die eingetippten Zugangsdaten missbrauchen, um das PayPal-Konto im Anschluss leerzuräumen.

In der Phishing-Mail werden Nutzer zusätzlich unter Druck gesetzt, indem die Verifizierung bis zum 14. September erfolgen müsse. Danach werde das Konto eingefroren. Empfänger der Mail sollten diese sofort löschen und keinesfalls den enthaltenen Link anklicken. Eine Änderung an den PayPal-Zahlungsmethoden ist derzeit nicht geplant. Wer sich nicht sicher ist, ob eine Mail tatsächlich vom jeweiligen Anbieter stammt, sollte sich per Direkteingabe der URL im Browser in sein Konto einloggen. Dort weisen Anbieter verlässlich auf Änderungen und notwendige Nutzeraktionen hin. Internetadressen aus E-Mails sollten hingegen nicht blind angeklickt werden.

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