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Verbesserte Version: Sony-Patent deutet auf PS5 Pro hin

13.12.2021 | 16:33 Uhr | Michael Söldner

Aus einem Patent geht hervor, dass Hersteller Sony über eine verbesserte PS5 nachdenkt, die mit einem Doppel-Prozessor arbeitet.

Schon von früheren Konsolen gab es über die Zeit kleinere und günstigere Versionen. Seit der Ära der PS4 und Xbox One setzten die beiden Hersteller Sony und Microsoft zudem auf Pro-Modelle (PS4 Pro und Xbox One X), die über deutlich mehr Leistung verfügen als das Standard-Modell. An dieser Produktpolitik könnte Sony auch bei der Playstation 5 festhalten, darauf deutet zumindest ein neues Patent hin. Neben einem gänzlich neuen Patent wurde zudem ein bereits bestehendes Patent erweitert. Urheber der Patente ist der Playstation-Architekt Mark Cerny, der den Großteil der PS5-Hardware zusammen mit seinem Team erarbeitet hat.

Doppel-Prozessor

Im Zentrum des Patents steht eine Konsole, die der Playstation 5 in vielen Bereichen überlegen wäre. Bestandteil sind etwa zwei APUs. Durch diese Ausstattung mit einem Doppel-Prozessor soll die Skalierung vereinfacht werden. Diese neuartige Funktionsweise könnte diese Konsole deutlich von der aktuellen Version der Playstation 5 abheben. Fest in das Design integriert ist zudem eine Cloud-Gaming-Funktion. Im Rahmen dessen wurde ein bereits existierendes Patent zur Abwärtskompatibilität erweitert. Denkbar, dass dieser Ansatz auch etwas mit der von Sony geplanten Fusion von Playstation Plus und Playstation Now zutun hat. Damit sollen künftig auch Spiele für die erste, zweite und dritte Playstation-Generation auf aktueller Hardware lauffähig werden.

PS5 weiterhin schwer zu finden

Inwieweit es sich bei dem Patent tatsächlich um Pläne für eine PS5 Pro handeln könnte, bleibt offen. Noch bleibt die anhaltende Knappheit der Playstation 5 Sonys größtes Problem. Die hohe Nachfrage kann auch ein Jahr nach der Veröffentlichung noch nicht befriedigt werden. Leer ausgegangene Käufer könnte die Ankündigung einer Pro-Version zu diesem Zeitpunkt entsprechend verärgern. Auf der anderen Seite muss sich Sony schon jetzt über die Zukunft der eigenen Plattform Gedanken machen.

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