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Ursache 4: Feste DSL-Bandbreite

24.03.2009 | 12:53 Uhr | Benjamin Schischka,

Dynamische DSL-Bandbreiten holen das Maximum aus der Leitung.
Vergrößern Dynamische DSL-Bandbreiten holen das Maximum aus der Leitung.
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Ein Nachteil von ADSL in seiner ursprünglichen Form ist die fest eingestellte Bandbreite. Um den Schaltungsvorgang zu standardisieren und zu vereinfachen, bieten die Provider nur abgestufte Anschlussvarianten. Bei T-Home sind das zum Beispiel DSL 1000 (mit 384, 768 oder 1024 KBit/s), DSL 2000 (mit 1536 oder 2048 KBit/s) sowie DSL 6000 (mit 3072 oder 6016 KBit/s). Im Extremfall bedeutet das, dass an einem Anschluss, an dem technisch problemlos 5990 KBit/s möglich wären, nur 3072 KBit/s geschaltet werden.

Lösung: Dynamische Bandbreite

Dieses Problem löst das Verfahren der dynamischen Bandbreitenbestimmung. Das bedeutet, dass sich DSL-Modem und Gegenstelle beim Einschalten innerhalb eines bestimmten Korridors auf eine Geschwindigkeit einigen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Leitungslänge und eventueller Störquellen. Das Verfahren hat den Vorteil, dass jeweils das Maximum aus der Leitung herausgeholt wird. Bei ADSL2+-Anschlüssen kommt diese Methode grundsätzlich zum Einsatz. Manche Provider setzen sie auch bei ADSL-Anschlüssen der ersten Generation ein, T-Home jedoch nicht. Das soll sich voraussichtlich Ende 2009 ändern. Dann sind auch Bandbreiten wie 5990 KBit/s möglich.

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