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Unser Weg zum Aldi-PC

22.11.2001 | 19:09 Uhr |

Ein Erfahrungsbericht von Stefan Willeke und Lothar Miedel.

8:05 Uhr: Bei ca. 1 Grad stehen wir - 30 Kilometer getrennt (Luftlinie) - beide in einer Schlange von rund 30 bis 50 Kaufwilligen vor einer Aldi-Filiale. Der Aldi-PC hat auch bei diesen winterlichen Temperaturen ausreichend Anziehungskraft.

Interessant: Viele ältere Menschen stehen in der Schlange. Warum sie sich gerade für den Aldi-PC entschieden hätten? Schulterzucken. Drei von vier Befragten gaben zu, keinen blassen Schimmer von PCs zu haben. Die Tochter oder der Sohn hätten sie gebeten, den Aldi-PC mitzubringen. Der vierte Befragte outete sich als Silver-Surfer und gab an, dass alle Produkte, die er bisher bei Aldi gekauft hätte, qualitativ ok gewesen seien. Also könne der PC nicht schlecht sein.

8:15 Uhr: Aldi hat ein Erbarmen mit der bibbernden Menschenmenge vor der Filiale - die Kaufwilligen dürfen eine Viertelstunde früher in die heiligen Hallen des Lebensmittel-Discounters.

Nachdem wir uns durch Brote und Süßigkeiten durchgekämpft haben, erreichen wir die Paletten mit den PCs. In beide Filialen sind nicht nur 10 oder 20 PCs geliefert worden. Mindestens 60 PCs sind im Verkaufsraum aufgetürmt. Laut Auskunft des Aldi-Personals sollen sogar noch mehr PCs im Lager stehen. Ob man bei Aldi aus der Norma-Panne die entsprechenden Schlüsse gezogen hat?

Nach einem Anruf vom Kollegen Miedel kann ich meine ganze Aufmerksamkeit dem 19-Zoll-Monitor widmen. Lothar Miedel hat bereits einen Aldi-PC erstanden.

Glück gehabt: Kurz nach Öffnung waren andernorts bereits keine PCs mehr vorhanden

Mit den Geräten im Kofferraum geht es in die Redaktion.

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