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Umsatzminus und Kundenplus

08.11.2006 | 12:29 Uhr | Christian Löbering

Mit seiner Quartalsbilanz verfehlte mobilcom die Erwartungen der Analysten zum Teil. Von dpa-AFX befragte Experten hatten im Durchschnitt mit einem EBITDA in Höhe von 41,33 Millionen Euro und einem Umsatz von 517 Millionen Euro gerechnet. Den Überschuss hatten sie bei 19 Millionen Euro gesehen.

Im Handy-Geschäft verzeichneten die Büdelsdorfer einen Zuwachs von 43.000 Kunden auf 5,01 Millionen. Damit sei das Jahresziel erreicht, sagte Spoerr. Die Tochter freenet gewann 75.000 Breitbandnutzer und erhöhte ihre Kundenbasis damit auf 905.000 Millionen. "Wir sehen im vierten Quartal ein weiteres Wachstum und streben zum Jahresende eine Zahl von eine Million DSL-Kunden an", sagte Spoerr.

Im Fokus der Bilanzvorlage steht auch der Einstieg des Konkurrenten Drillisch, der nach letzten Angaben 10,4 Prozent von mobilcom kontrolliert. Mit der Beteiligung will das Unternehmen die Konsolidierung der Serviceprovider-Branche anstoßen. Mobilcom-Chef Spoerr hält indes eine Übernahme durch Drillisch für unwahrscheinlich. Stattdessen setzt Spoerr auf eigene Zukäufe. Mit liquiden Mittel in Höhe von 520 Millionen Euro sieht er sich dafür gut gerüstet. (dpa/mje)

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