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Umfrage: Spiele machen Jugendliche zu Rasern

01.04.2019 | 15:23 Uhr | Michael Söldner

Der Kontakt mit Rennspielen und Filmen über getunte Autos macht Jugendliche nach Ansicht älterer Fahrer zu Rasern.

Schon im dem ersten Need for Speed aus dem Jahr 1994 wurden Spieler dazu aufgefordert, immer einen Sicherheitsgurt zu tragen und sich an die Regeln im Straßenverkehr zu halten. Denn auch damals standen Rennspiele schon im Verdacht, Spieler zu gefährlichen Rasern zu machen. Auch heute sind noch viele Menschen der Ansicht, dass Spiele wie Grand Theft Auto jungen Menschen ein gefährliches Bild vom Autofahren vermitteln. Dies ergab eine Umfrage der Fahrschule Young Driver . Von 1000 Befragten glaubt jeder Vierte, dass Spiele schlechtes Fahren cool aussehen lassen. Auch Filme und TV-Serien würden kaum auf die Folgen des Rasens eingehen.

Nach Ansicht von Sue Waterfield, Marketingchefin bei Young Driver, seien immer mehr Fahranfänger beim Start der Fahrschule geprägt von unmöglichen Stunts mit Sportwagen. Viele würden durch die Spiele dazu verleitet, dass rücksichtsloses Fahren cool ist. Wissenschaftliche Studien zu diesem Thema sind indes rar gesät. Die Auswirkungen von Spielen wie Grand Theft Auto oder Need for Speed wurden noch nicht erforscht. Nach Ansicht des des Autojournalisten Quentin Willson, Original-Host des "BBC"-Erfolgsformats "Top Gear", seien Fahranfänger, die sich nicht mit Rennspielen beschäftigt hätten, empfänglicher für sicherheitsgerichtete Unterweisungen. 

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