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Umfrage: Gesundheitsapps werden immer beliebter

05.07.2019 | 16:55 Uhr | Michael Söldner

Fitnesstracker oder Gesundheitsapps finden immer mehr Befürworter. Doch Nutzer haben auch Datenschutzbedenken.

Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) wurden über 1000 Menschen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt. Dabei gaben 32 Prozent der Befragten an, digitale Angebote zum Aufzeichnen von Gesundheitsdaten zu nutzen. Im Vergleich zu einer ähnlichen Befragung im Jahr 2015 fiel dieser Wert mehr als doppelt so hoch aus. Jeder Zweite (59 Prozent) hat aber weiterhin die Befürchtung, dass die Daten in unbefugte Hände gelangen.

Diese Bedenken seien nach Ansicht von KKH-Vorstandschef Wolfgang Matz durchaus berechtigt. Speziell große Unternehmen würden über umfangreiche und nicht kontrollierbare gesundheitsbezogene Datensammlungen verfügen. Das geplante Digitale Versorgungsgesetz (DVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) würde diese Gefahr noch nicht ausreichend berücksichtigen. Laut Umfrage werden von den Nutzern primär Bewegungen aufgezeichnet. Danach folgen Daten zum Puls oder Schlaf. Als Motivation gaben 72 Prozent der Befragten die eigene Kontrolle an. Danach folgten Anreize für eine gesündere Lebensweise (51 Prozent) oder „aus Spaß“ (47 Prozent). Die Befragung fand im Zeitraum vom 24. Mai bis zum 3. Juni 2019 statt. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich die Bereitschaft zur Nutzung von Gesundheitsapp und Fitnesstrackern in den vergangenen vier Jahren laut Umfrage mehr als verdoppelt hat.

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