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Umfrage: Darum war Gaming im Lockdown so beliebt

08.01.2021 | 15:58 Uhr | Michael Söldner

In Pandemie-Zeiten vertrieben sich mehr Menschen die Zeit mit Videospielen. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich.

Das Jahr 2020 bot für viele Menschen mehrere Gründe, sich im Lockdown vermehrt dem Hobby Gaming zuzuwenden. Eine Analyse von SuperData wollte herausfinden, warum sich Spieler in Zeiten der Corona-Pandemie verstärkt mit ihrem Hobby beschäftigt haben. In einer hierfür gestarteten Umfrage gaben 56 Prozent der Nutzer an, während des Lockdowns aus Langeweile gespielt zu haben oder damit Zeit totschlagen zu wollen. Bei 45 Prozent der Nutzer stand eine Flucht in virtuelle Welten im Vordergrund. Mit PC- und Videospielen wollten zudem 36 Prozent die nicht mehr verfügbare Unterhaltung vor der Haustüre kompensieren.

Bei 29 Prozent der Befragten stand hingegen im Vordergrund, über das Gaming mit Freunden und der Familie in Kontakt zu bleiben. Auch für neue Kontakte sollten Videospiele eingespannt werden, dies gaben 26 Prozent der Befragten als Hauptgrund an. Die erfassten Daten stammen von volljährigen US-Bürgern. Da die Ausgangsbeschränkungen jedoch weltweit relativ ähnlich ausfielen, dürften die angegeben Gründe auch für hiesige Spieler weitgehend zutreffen. Gaming lässt sich auf die eigenen vier Wände beschränken und bietet je nach Spiel dennoch die Möglichkeit für gesellige Erlebnisse mit Freunden oder fremden Menschen. Auch Streaming-Dienste wie Netflix oder Disney+ haben in der Corona-Pandemie hohe Zuwächse verzeichnet.

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