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US-Regierung erweitert Sanktionen gegen chinesische Supercomputer-Firmen

24.06.2019 | 15:59 Uhr | Denise Bergert

Die Trump-Administration hat mehrere chinesische Supercomputer-Unternehmen auf die schwarze Liste gesetzt.

Die USA liefern sich seit mehreren Monaten einen Handelsstreit mit China. Wegen angeblicher Spionage-Befürchtungen hat die Trump-Administration eine schwarze Liste mit Unternehmen eingerichtet, die nur noch mit einer Genehmigung der US-Regierung Handel mit US-amerikanischen Unternehmen treiben dürfen. Die USA wollen damit unter anderem verhindern, dass chinesische Unternehmen Bauteile aus US-amerikanischer Produktion kaufen können oder ihre Produkte in den USA vertreiben. Der prominenteste Eintrag auf dieser Liste ist der chinesische Telekom-Ausrüster und Elektronik-Hersteller Huawei .

In dieser Woche hat die US-Regierung fünf weitere Unternehmen und Bildungseinrichtungen auf die schwarze Liste gesetzt . Sie stammen alle aus der Supercomputer-Branche, viele von ihnen finden sich in der Top-500-Liste der weltweit schnellsten Supercomputer. Auf der Liste landet unter anderem THATIC, ein Joint-Venture, das Chip-Hersteller AMD 2016 mit der chinesischen Regierung gründete, um x86-Chips in China zu lizenzieren. Einen weiteren Listen-Eintrag stellt das Wuxi Jiangnan Institut für Computertechnologie dar. Die Forschungseinrichtung gehöre laut der US-Regierung der Volksbefreiungsarmee und unterstütze die Modernisierung des chinesischen Militärs.

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