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US-Politik mischt sich ein

17.04.2002 | 11:13 Uhr | Markus Pilzweger

Mittlerweile mischt sich auch die US-Regierung in die Raubkopierproblematik ein (wir berichteten). So gibt eine Eingabe des Handelssenatsvorsitzenden Ernest Hollings der Industrie ein Jahr Zeit, einen einheitlichen Kopierschutzstandard zu entwickeln, um Kopien von CDs unmöglich zu machen. Wird diese Frist nicht eingehalten, wird die so genannte "Federal Communications Commission" einen Standard erklären.

Diese Eingabe hat es - aus Konsumentensicht - durchaus in sich. So könnte dies bedeuten, dass künftig die Rechte von CD-Käufern massiv beschnitten werden. Eine private Kopie wäre demzufolge ebenso verboten beziehungsweise nicht mehr möglich wie eine Übertragung von Musiktiteln auf PCs oder MP3-Player.

Der Rechteinhaber, ergo die Musikindustrie, könnte dem Inhaber also genau vorschreiben, was dieser mit der gekauften CD machen darf und was nicht. Denkbar wäre beispielsweise, dass die Verlage für MP3-Downloads eine Extra-Gebühr verlangen, obwohl die CD rechtmäßig erworben wurde.

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