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US-Geheimdienste wollten gezielt Smart Home überwachen

10.02.2016 | 17:04 Uhr |

Die US-Geheimdienste wollen gezielt in smarte Haushaltsgeräte eindringen, um deren Besitzer zu überwachen.

Die Zahl der vernetzten Kaffeemaschinen, Webcams und Thermostate nimmt immer weiter zu. Für die auch als Internet of Things (Internet der Dinge) bekannten Geräte interessieren sich auch Geheimdienste. John Clapper, Chef der US-Geheimdienste, will die neuartigen Geräte künftig für Überwachungsaktivitäten einspannen .

Anlass für diese Ankündigung war ein Statement für das Committee on Armed Services. Offen ließ Clapper jedoch, welche Behörde besonders an den Daten der Wohnzimmer-Geräte interessiert ist. Allzu schwierig dürfte das Eindringen in die smarten Haushaltsgeräte nicht sein. Immer wieder werden schwerwiegende Sicherheitslücken bekannt, die Hackern Zugang zu Überwachungskameras verschaffen. Dazu kommt der unzureichende Schutz auf Anwenderseite.

Die Risiken der allumfassenden Vernetzung: Das Internet der unsicheren Dinge

Das zu erwartende Wachstum für das Internet der Dinge dürfte zudem nicht nur für deutlich mehr Geräte sorgen, sondern auch für eine zunehmende Gefahr für deren Besitzer.

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