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US-Bann: Huawei stellt Produktion von Matebooks ein

11.06.2019 | 13:40 Uhr | René Resch

Aus Insiderkreisen ist zu erfahren, dass Huawei die Produktion seiner Matebooks aufgrund des US-Banns vorerst gestoppt hat.

Neben Android-Smartphones und Mobilfunk-Technologie vertreibt das chinesische Unternehmen Huawei auch Notebooks. Diese sind noch stärker vom US-Bann betroffen als Huawei-Smartphones, da die Notebooks auf Technologien von Microsoft und Intel setzen. Berichten zufolge hat Huawei die Produktion sowie die Auslieferung komplett gestoppt.

Laut Insider-Informationen hat Huawei demnach Partner bereits darüber informiert, dass die Produktion der Matebooks, wie Matebook 13, Matebook 14 und Matebook X Pro sowie des Magicbooks der Tochtermarke Honor, vorerst gestoppt beziehungsweise komplett eingestellt worden ist, das berichtete die Digitimes.

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Huawei-Notebooks setzen auf Microsoft und Intel

Ob die Produktion wieder aufgenommen wird oder Huawei an neuen Modellen arbeitet, ist unklar. Huawei hat ab dem 19. August 2019 keinen Zugang mehr zu US-Technologie, dann läuft die Übergangsfrist von 90 Tagen für das Unternehmen aus, die aktuell noch erlaubt, für bereits bestehende Geräte und Dienste Kooperationen mit US-Unternehmen weiterzuführen. Aktuell setzen die Huawei-Notebooks auf Microsoft-Software sowie Intel-Hardware. Alternativen sind dabei rar: Aktuell ist nur von Google bekannt, eine Ausnahme bei der US-Regierung beantragt zu haben, so dass Google und Huawei weiterhin im Android-Bereich kooperieren könnten.

Von Unternehmens-Seite gibt es bisher noch keine Bestätigung der Gerüchte.

Weiterführend: US-Bann - Trump setzt Huawei auf Verbots-Liste

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