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Twitter denkt über kostenpflichtiges Abo nach

24.07.2020 | 15:45 Uhr | Denise Bergert

Als alternative Einnahmequelle zu den Werbeanzeigen beim Micro-Blogging-Dienst, denkt Twitter über ein kostenpflichtiges Abo-Modell nach.

Twitter musste im zweiten Quartal 2020 einen Rückgang bei seinen Werbeeinnahmen verbuchen. Von April bis Ende Juni verdiente der Micro-Blogging-Dienst mit Werbeanzeigen 562 Millionen US-Dollar - rund 23 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Als Grund nennt das Unternehmen die "zivilien Unruhen" um die Black Lives Matter Debatte sowie die weltweite Corona-Pandemie. Diese beiden Themen hätten Unternehmen bei ihren Investitionen in Werbeanzeigen auf der Plattform zurückhaltender gestimmt.

Um alternative Einnahmequellen zu erschließen, wolle Twitter Jack Dorsey in diesem Jahr noch kostenpflichtige Abonnements testen. Das bestätigte der CEO gegenüber CNN . Die Messlatte für kostenpflichtige Funktionen liege dabei aber "sehr hoch". Ein Pay-to-Tweet-Modell werde es also auf keinen Fall geben. Kostenpflichtige Dienste sollen ergänzend zum bisherigen Angebot eingesetzt werden. Was genau Twitter zahlenden Nutzern für ihr Abo bieten will, ist allerdings noch unklar. Denkbar wäre etwa eine Tracker- und werbefreie Version von Twitter, in der die Timeline wieder so chronologisch angezeigt wird, wie noch vor einigen Jahren.

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