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Tschüss Intel: Microsoft entwickelt eigene Chips

21.12.2020 | 15:14 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Laut einem Medienbericht entwickelt nun auch Microsoft eigene Chips. Für Intel wird die Lage immer ernster.

Nach Apple fängt nun anscheinend auch Microsoft damit an eigene Chips zu entwickeln. Das berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg. Die In-House-Chips sollen für die Server, auf denen Microsofts Clouddienste laufen, und vielleicht auch für Surface-Rechner gedacht sein.

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Chip-Gigant Intel würde damit einen weiteren Kunden verlieren. Denn Microsofts selbst entwickelte Prozessoren für Datencenter sollen genauso wie die Apple-eigenen M1-Prozessoren auf der ARM-Architektur basieren, wie Bloomberg aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben will. Intel wäre damit als Lieferant aus dem Rennen.

Auch Amazon und Google nutzen für ihre Clouddienste teilweise eigene Prozessoren. Das Hauptargument: Die selbst entwickelten Prozessoren könne man besser an die eigenen Bedürfnisse anpassen als die aus dem Regal stammenden Xeon-Standardchips von Intel. Die selbst entwickelten ARM-Chips würden zudem Kosten- und Leistungsvorteile bieten.

Laut den gut informierten Kreisen liege der Fokus bei Microsoft auf der Chipentwicklung für Server. Weder Microsoft noch ARM wollten sich gegenüber Bloomberg dazu äußern.

In einigen seiner Surface-Rechner verbaut Microsoft bereits ARM-Chips, allerdings nicht selbst entwickelte, sondern solche von Chiphersteller Qualcomm.

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