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Trump trifft heute Apple, IBM, Microsoft, Google, Amazon – 25.000 neue Jobs?

14.12.2016 | 11:01 Uhr |

Heute trifft Donald Trump unter anderem die Chefs von Apple, IBM, Microsoft, Google und Amazon. IBM verspricht schon mal 25.000 neue Jobs in den USA.

Der designierte US-Präsident Donald Trump trifft heute die Chefs einiger führender US-IT-Konzerne. IBM-Chefin Ginni Rometty versucht im Vorfeld des Treffens schon mal für gute Stimmung zu sorgen: Sie verspricht 25.000 neue Jobs bei IBM in den USA, wie USA Today berichtet.

Die 25.000 neuen Arbeitsplätze will IBM in den nächsten vier Jahren in den Vereinigten Staaten schaffen. 6000 dieser Neueinstellungen will IBM schon im Jahr 2017 umsetzen. Was Rometty allerdings nicht erwähnt: Ob IBM im Gegenzug auch Arbeitsplätze in anderen Unternehmensbereichen streichen wird? Ebenso verschwieg Rometty, dass IBM in den letzten Jahren bereits massiv Stellen abgebaut hat und dabei teilweise ziemlich gereizt agierte. IBMs Stellenabbau betraf auch Europa und konkret auch Mitarbeiter in Deutschland.

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Romettys Ankündigung dürfte Trump gefallen. Denn der resolute Noch-Manager und Bald-Präsident hatte die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu einem seiner wichtigsten Wahlkampfversprechen gemacht. Unter anderem fordert er von Apple, dass es die Produktion seiner iPhones, iPads und andere Produkte zumindest teilweise in die USA zurückholt.

Vor allem um das Thema „Neue Arbeitsplätze in den USA“ dürfte es also bei dem heutigen Treffen von Trump mit den Chefs einiger wichtiger US-amerikanischer IT-Konzerne gehen. Unter anderem sollen IBM-Chefin Ginni Rometty, Apple-Chef Tim Cook, Microsoft-Chef Satya Nadella, Alphabet-Chef Larry Page und Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk nach New York zu Donald Trump kommen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg schickt seine Geschäftsführerin Sheryl Sandberg. Vielleicht stößt auch noch Amazon-Boss Jeff Bezos zu dem Treffen, wie die FAZ berichtet. Einige der Genannten hatten sich während des US-Wahlkampfs mit Trump beharkt, beispielsweise Bezos. Zu den weiteren Teilnehmern sollen Intel-Chef Brian Krzanich und die Oracle-Managerin Safra Catz gehören. Trump könnte den US-Konzernen im Gegenzug für die Neuschaffung oder Rückverlagerung von Arbeitsplätzen Steuererleichterungen in Aussicht stellen.

Bekannte Internet-Unternehmen wie Netflix, Uber, Airbnb und Dropbox scheinen bei dem Treffern dagegen nicht vertreten zu sein, wie die Welt berichtet. Eingefädelt hat das Treffen Peter Thiel, Aufsichtsratsmitglied bei Facebook und Trump-Unterstützer.

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