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Trump: Mond ist nicht so spannend, wir wollen zum Mars

23.09.2019 | 10:45 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Donald Trump hat eine klare Meinung davon, wohin die NASA in den nächsten Jahren fliegen soll. Der Mond ist nicht sein Favorit.

US-Präsident Donald Trump reizt vor allem der Mars. Den Mond findet er dagegen weniger spannend. Das schreibt die auf Weltraum-Themen spezialisierte Nachrichtenseite Space.com.

Trump begrüßt zwar das Ziel der NASA, 2024 auf den Mond zurückzukehren. Doch das letztendliche Ziel sei der Mars, betont der US-Präsident. Denn der Mars sei ein spannenderes Ziel als der Mond. Trump formulierte es so: „Wir halten auf dem Mond mal an. Der Mond ist tatsächlich eine Startrampe ( für die Reise zum Mars, Anmerkung d. Red. ). Den Mond haben wir schon erledigt, das ist nicht mehr so spannend“. Trump meint damit offensichtlich die Apollo-Missionen zum Mond zwischen 1969 und 1972.

Bereits im Juni 2019 hatte Trump von der NASA via Twitter gefordert, sich nicht zu sehr auf den Mond zu konzentrieren. NASA-Chef Jim Bridenstine hatte danach betont, dass der Mond ein wichtiger Schritt für künftige bemannte Missionen zum Mars sei.

Das Mondprogramm der NASA läuft unter dem Namen Artemis. Die NASA entwickelt dafür eine neue besonders leistungsstarke Rakete (Space Launch System) samt einem Raumfahrzeug Orion für die Astronauten sowie eine Station (Lunar Gateway), die in einer Umlaufbahn um den Mond kreisen soll. Die NASA arbeitet eng mit privaten Raumfahrtunternehmen wie SpaceX von Elon Musk und Blue Origin von Jeff Bezos zusammen.

In diesem Zusammenhang sagte Trump außerdem, dass er kein Problem damit habe, dass Privatpersonen wie Musk und Bezos Raketen ins All schießen würden. Bei der Entwicklung von Orion arbeitet auch die Europäische Raumfahrtorganisation ESA mit.

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