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Trend: Preise von SSDs sollen im ersten Quartal fallen

27.01.2022 | 15:58 Uhr | Michael Söldner

Marktforscher gehen davon aus, dass der Kauf einer SSD soll im ersten Quartal 2022 deutlich günstiger werden soll.

Mit dem Austausch einer klassischen Festplatte gegen eine schnelle SSD lassen sich auch betagte Rechner wieder flott machen. Im Vergleich zu einer HDD starten Programme von einer SSD schneller, auch Kopiervorgänge profitieren vom erhöhten Tempo. Die Kosten für den Umstieg von einer Festplatte auf eine SSD dürften im ersten Quartal 2022 deutlich fallen. Davon geht zumindest das Marktforschungsinstitut Trendforce aus. Während Technikprodukte wie CPUs oder Grafikkarten knapp und damit teuer sind, sollen nun ausgerechnet bei SSDs ein Preisverfall bevorstehen.

Preisverfall trotz Lockdown

Nach Ansicht von Trendforce werde NAND-Flash-Speicher im ersten Quartal 2022 um 8 bis 13 Prozent günstiger. Eigentlich wurde sogar mit einem Preisrutsch von 10 bis 15 Prozent gerechnet. Diese Prognose musste allerdings korrigiert werden, nachdem in der chinesischen Stadt Xi'an ein Lockdown aufgrund der Coronakrise ausgerufen werden musste. In der Millionenstadt befinden sich Produktionsstätten von Firmen wie Micron und Samsung, die Flash-Speicher herstellen.

Speicher auch in Smartphones bald günstiger?

Dieser Lockdown sei nun beendet worden. Große Produktionsausfälle habe es nicht gegeben. Dazu kommt, dass sich viele Unternehmen bereits im Vorfeld mit NAND-Flash eingedeckt hätten. Durch die gut gefüllten Lager ließen sich auch weiterhin preiswerte SSDs fertigen. Auch die geringe Nachfrage habe Auswirkungen auf die Preisgestaltung von SSDs. Die sinkenden Preise könnten aber nicht nur PC-Schrauber betreffen, auch die Nachfrage nach NAND-Flash für Smartphones und Tablets sei gesunken. Auch in diesem Marktsegment könne also auf Preissenkungen gehofft werden.

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