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Tränen von Gates und Kritik eines Microsoft-Managers

22.04.2002 | 14:42 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Als sich Gates im März 2002 mit rund 90 führenden Managern seines Unternehmens traf, brachen sich seine Gefühle Bahn. Gates soll Tränen vergossen, sich geschüttelt und wie ein Erstickender benommen haben, als er über die Wirkung des Prozesses auf seine Person und sein Leben sprach. Zwar hat Microsoft Details dieser Darstellung mittlerweile widersprochen - ein weinender Bill Gates passt anscheinend nicht zum Bild des erfolgreichen, immer fröhlich lächelnden Sunnyboys - doch bestätigte das Unternehmen, dass sich Gates bei dieser Gelegenheit leidenschaftlich gezeigt habe.

Zuvor hatte der Top-Microsoft-Manager Orlando Ayala den Umgang von Microsoft mit seinen Kunden kritisiert und Teile der bei Microsoft geleisteten Arbeit in Zweifel gezogen. Ayala drängte außerdem auf Änderungen bei der Herstellung von Produkten.

Offensichtlich sah sich Ayala nach Bekanntwerden seiner Kritik genötigt, seinen Standpunkt in den Medien konkreter darzulegen. In einem Interview am Sonntag betonte der Microsoft-Manager, "wie sehr er Microsoft liebe." Das Unternehmen könne aber für die Kunden noch einiges besser machen.

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