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Toyota will autonomen Mond-Rover bauen

13.03.2019 | 11:56 Uhr | René Resch

In einer gemeinsam präsentierten Studie zeigte die japanische Weltraumbehörde mit Toyota einen geplanten Mond-Rover.

Die japanische Raumfahrtbehörde JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) und der Auto-Hersteller Toyota haben gemeinsam eine Studie zu einem geplanten Mond-Rover vorgestellt. Den Plänen zufolge könnte dieser bis zum Jahr 2029 zum Mond geschickt werden und wäre dann 2030 auch von Astronauten nutzbar. Die gezeigte Rover-Studie soll mit Hilfe von Brennstoffzellen mehr als 10.000 Kilometer fahren können. Über ausklappbare Solarzellen soll der Rover geladen werden.

Das Fahrzeug verfügt über drei Achsen, ist 6 Meter lang, 5,2 Meter breit und 3,8 Meter hoch. Der Innenraum verfügt über 13 Quadratmeter, in dem durch Druckausgleich zwei Astronauten ohne Schutzanzug beherbergt werden können, in Notfallsituationen sogar vier. Der Rover kann dann sowohl von den Astronauten direkt oder von der Raumfahrtbehörde von der Erde gesteuert werden. Weiterhin gibt es einen Modus, in dem der Rover autonom fährt.

Im Rahmen der Kooperation zwischen der japanischen Weltraumbehörde und Toyota soll die Rover-Studie weitergeführt werden und künftig zu einem funktionsfähigen Rover führen.

Schon im Jahr 2017 kündigte JAXA an, dass man bis 2030 auf dem Mond landen möchte.

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