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Tipps für Public Displays am POS

03.03.2008 | 14:45 Uhr | Christian Löbering

1. Länge der Inhalte
In Fachgeschäften, in denen Kunden sich in Ruhe umsehen möchten, sind längere Inhalte auf dem Public Display wirksam. Vierminütige Musikvideos beispielsweise werden die Aufmerksamkeit der Käufer hier meist länger auf sich ziehen als statische Bilder. In Supermärkten jedoch sind sie fehl am Platz.

2. Produktverteilung
Die auf dem Bildschirm gezeigten Produkte sollten in der Nähe des Bildschirms vorhanden sein. Wer auf der Suche nach einer Soundkarte ist, kann sich so zum Kauf eines MP3-Players anregen lassen.

3. Aufbereitung
Passen Sie die Darstellungsform an die Aussage an. So können beispielsweise Multiscreen-Anwendungen hervorragend als Eye-Catcher für die Außenwerbung geeignet sein, verfehlen aber bei reinen Textbotschaften ihre Wirkung.

4. Der Ton macht (nicht immer) die Musik
Auch wenn Musik oder Sprachbeiträge für einen Kunden in einem Fotofachgeschäft noch so unterhaltsam sein können, ein Verkäufer wird die Beschallung kaum bis zu acht Stunden am Tag ertragen, der Kunde bei einem längeren Beratungsgespräch ebenfalls nicht.

5. Displaygröße
Wie weit ist der Betrachter vom Bildschirm entfernt? Steht er zu nahe an einem großformatigen Monitor, dann sieht er unter Umständen nur Pixelstrukturen. Bei einem 42-Zoll-Display sollte deshalb der Betrachtungsabstand das Drei- bis Vierfache der Bilddiagonalen betragen, also etwa 3,20 Meter bis 4,30 Meter, bei 50-Zoll-Geräten ist das Vier bis Fünffache ein gängiger Wert.

Wichtige Anbieter von Public Displays
Epson , Hitachi , JVC , LG Electronics , NEC , Panasonic , Philips , Samsung , Sanyo , Sony und Toshiba

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