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Tipps für Disaster Recovery-Pläne

08.10.2009 | 07:52 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Obwohl 86 Prozent der deutschen Befragten - fast doppelt so viele wie im internationalen Vergleich (47 Prozent) - keinen Plan für einen möglichen IT-Vorfall bereithalten, geben 77 Prozent von ihnen zumindest an, dass sie noch innerhalb der kommenden sechs Monate einen Notfallplan erstellen wollen. Für diese Unternehmen hat Symantec folgende Empfehlungen:
• Den Bedarf ermitteln: KMUs sollten sich genügend Zeit nehmen, um genau zu entscheiden, welche kritischen Daten gesichert und geschützt werden müssen.
• Vertrauenswürdige Berater einbinden: Kleine Firmen haben begrenzt Zeit, Mittel und interne Mitarbeiter. Sie sollten daher auf Lösungsanbieter setzen, die ihnen dabei helfen, einen professionellen Plan zu entwickeln und automatische Sicherheitslösungen zu implementieren. Anbieter, welche die Trends und Bedrohungen für KMUs für sie im Auge behalten.
• Soviel wie möglich automatisieren: Durch automatisches Sichern von Daten wird dieser wichtige Schritt nicht mehr übersehen. KMUs können so den Schaden von IT-Ausfällen deutlich senken und menschliches Versagen ausschließen.
• Einmal im Jahr Tests durchführen: Der Moment, in dem jemand Daten schnell wiederherstellen muss, ist sicher der unglücklichste, um festzustellen, dass Dateien nicht wie geplant gesichert wurden. KMUs können dies umgehen, in dem sie in regelmäßigen Tests den Ernstfall proben.

Über die Studie:
Symantecs Disaster-Plan-Studie ist das Ergebnis einer Untersuchung, die im August und September 2009 von Applied Research durchgeführt wurde. Im Rahmen der Studie wurden IT-Verantwortliche in kleinen und mittelständischen Unternehmen befragt. Sie sollten den Zustand und den Einfluss ihrer Desaster-Notfallpläne, deren Stellenwert sowie die Umsetzung näher beleuchten. Die Studie umfasst mehr als 1.650 Antworten aus 28 Ländern in Nordamerika, EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), dem asiatischen Pazifik sowie Lateinamerika.

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