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Tiktok: USA prüft psychische Auswirkungen auf Kinder

03.03.2022 | 12:56 Uhr | René Resch

Mehrere US-Bundesstaaten prüfen aktuell die Video-Plattform, mit Hauptaugenmerk auf mögliche psychische Folgen bei Kindern.

In den USA wird aktuell untersucht, inwiefern die Tiktok-Plattform Auswirkungen auf Kinder hat. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf negativen psychischen Folgen für die jungen Nutzer, wie auch das ZDF berichtet.

Mehrere US-Bundesstaaten haben sich für die landesweite Untersuchung zusammengeschlossen, darunter: Kalifornien, Florida, Kentucky, Massachusetts, Nebraska, New Jersey, Tennessee und Vermont.

Tiktok vermittelt vermutlich Kindern ein falsches Bild der Realität

Es gibt unter anderem die Vermutung, Tiktok könnte Kindern ein falsches Bild der Realität vermitteln: "Unsere Kinder wachsen im Zeitalter der sozialen Medien auf - und viele haben das Gefühl, dass sie sich mit den gefilterten Versionen der Realität messen müssen, die sie auf ihren Bildschirmen sehen", sagte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta. "Wir wissen, dass dies einen verheerenden Tribut für die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder fordert."

Weiterhin kritisieren Abgeordnete und Bundesaufsichtsbehörden die Tiktok-Plattform für ihre Praktiken und deren Werbung, die ihrer Meinung nach die körperliche und geistige Gesundheit von jungen Nutzern gefährden können. Die Vermutung: Tiktok-Inhalte könnten bei jungen Menschen Essstörungen und sogar Selbstverletzungen und Selbstmord fördern.

Tiktok: Besonders beliebt bei Kindern und Teenagern

Tiktok selbst erklärte kürzlich, das Unternehmen freue sich darauf, Informationen über die vielen Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen zu geben, "die wir für Teenager haben". Zudem konzentriere das Unternehmen sich auf altersgerechte Erfahrungen. Einige Funktionen, wie etwa Direktnachrichten, sind für jüngere Nutzer gar nicht mehr verfügbar.

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