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Motiv & Tiefe

26.03.2009 | 12:23 Uhr | Benjamin Schischka, Arne Arnold

Besser als Zoomen: Nah rangehen.
Vergrößern Besser als Zoomen: Nah rangehen.
© 2014

Tipp 2: Gehen Sie ran ans Motiv

Je größer Sie das gewünschte Objekt ablichten, desto besser. Dafür müssen Sie möglichst dicht ran ans Motiv. Gehen Sie dabei auch in die Hocke, wenn das Objekt niedrig ist, oder steigen Sie auf eine Bank, wenn es höher hängt. Übrigens: Für das Bild nebenan mit dem Taubenschwänzchen half ein starkes Teleobjektiv. Für Tieraufnahmen sind sie sehr empfehlenswert. Generell gilt aber: Es ist meist besser, wenn Sie sich zum Motiv bewegen, statt das Zoom zu verwenden. So finden Sie eher spannende Perspektiven.

Objekte im Vordergrund bringen mehr Tiefe.
Vergrößern Objekte im Vordergrund bringen mehr Tiefe.
© 2014

Tipp 3: Ein Vordergrundobjekt schafft Tiefe

Landschaftsfotografie wirkt oft fade, wenn die Weite der Gegend nicht deutlich rauskommt. Nehmen Sie im Vordergrund ein Objekt mit auf, dann bekommt das Foto mehr Tiefenwirkung. Im Zweifelsfall genügt ein einfacher Felsen wie im nebenstehenden Beispiel. Aber auch eine Blume, ein Zweig oder – noch besser – ein Mensch werten eine Landschaftsaufnahme ungemein auf. Übrigens: Menschen eignen sich auch gut, um die Dimension des dahinter liegenden Objekts – etwa eines Gebäudes – zu verdeutlichen.

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