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Tesla will Akkuzellen künftig selbst fertigen

27.06.2019 | 14:32 Uhr | Denise Bergert

Tesla will bei der Akkuzellen-Fertigung nicht mehr länger von Panasonic abhängig sein und übernimmt die Produktion kurzerhand selbst.

Bislang hat der US-Elektro-Auto-Hersteller Tesla die Akkuzellen für seine E-Autos sowie für externe Akkus vom japanischen Hersteller Panasonic bezogen. Das sorgte jedoch in der Vergangenheit des Öfteren für Produktionsverzögerungen. Weil Panasonic die Akkuzellen nicht schnell genug herstellen konnte, kam es laut Tesla unter anderem zu Verzögerungen bei der Produktion des Model 3 . Die Verkaufszahlen von Wandakkus hätten Tesla zufolge ebenfalls höher ausfallen können, wenn Panasonic hätte schneller liefern können.

Laut einem Bericht von CNBC , will sich Tesla aus diesem Grund nun aus der Abhängigkeit von Panasonic befreien. Wie mehrere ehemalige und aktuelle Mitarbeiter des E-Auto-Herstellers gegenüber dem US-TV-Sender bestätigten, arbeitet Tesla in einem Labor in Kalifornien an einer eigenen Zellfertigung. Tesla entwickelt dort nicht nur die eigentlichen Akkuzellen, sondern auch Prozesse und Technik für die Massenproduktion. Der E-Auto-Hersteller sucht außerdem in mehreren Stellenausschreibungen nach Akku-Experten.

Eine eigene Produktionskette für Akkuzellen würde für Tesla zwar noch mehr Aufwand bedeuten, das Unternehmen könnte damit jedoch möglicherweise auch die Preise für seine E-Autos senken. Wann die Akkuzellen-Produktion bei Tesla starten soll, ist bislang noch unklar.

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