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Tesla schränkt Autopilot-Features in Europa ein

20.12.2019 | 15:56 Uhr | Denise Bergert

Ein neues Software-Update für das Model X und das Model S schränkt die Autopilot-Fähigkeiten in Europa ein.

Aufgrund von regulatorischen Vorschriften muss Tesla die Fähigkeiten seines Fahrassistenzsystems Autopilot in Europa um einige Funktionen beschneiden . Was beim Model 3 bereits geschehen ist, wird nun auch bei den älteren Modellen Model S und Model X per Software-Udpate nachgereicht.

Der Autopilot erwartet nach dem Update in aktiviertem Zustand, dass der Fahrer des Tesla alle 15 Sekunden Druck auf das Lenkrad ausübt. Damit soll verhindert werden, dass der Fahrer das Lenkrad bei eingeschaltetem Autopilot loslässt. Tesla reduziert mit dem Update außerdem die Geschwindigkeitsgrenze, bei der das Lenkrad während der Nutzung des Fahrassistenzsystems Autosteer eingeschlagen wird. Laut Tesla könnte sich diese Einschränkung auf die Fähigkeit des Fahrzeugs beim Fahren von Kurven oder beim Halten der Spur auswirken. 

Kürzungen gibt es außerdem beim automatischen Fahrspurwechsel. Das Fahrzeug wartet nach dem Setzen des Blinkers nun mindestens anderthalb Sekunden, bis der automatische Spurwechsel eingeleitet wird. Da das Update Over-the-Air ausgeliefert wird, können Tesla-Besitzer nicht verhindern, dass ihr Autopilot eingeschränkt wird.

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