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Tesla mit 150 km/h auf der Autobahn: Kein Fahrer zu sehen

18.09.2020 | 11:26 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Ein Streifenwagen überholt ein Tesla Model S, das mit 140 km/h über die Autobahn fährt. Die Beamten sehen: Hinter dem Lenkrad sitzt niemand. Der Tesla beschleunigt sogar noch, obwohl immer noch kein Fahrer zu sehen ist.

Ein Tesla Model S fuhr mit Tempo 140 km/h über die Autobahn. Fahrer und Beifahrer schienen währenddessen auf ihren flach gestellten Sitzen zu schlafen, wie die Royal Canadian Mounted Police (RCMP) twittert . Der Vorfall ereignete sich auf einem Highway in der kanadischen Provinz Alberta. Dass der Tesla zudem 30 km/h schneller fuhr als erlaubt, gerät angesichts des verantwortungslosen Verhaltens der Insassen zur Nebensächlichkeit.

Das Ganze ereignete sich bereits am 9. Juli 2020, wie der Guardian berichtet . Doch erst jetzt wurde gegen den 20 Jahre alten Fahrer Anklage erhoben. Die Anklage lautet demnach auf zu schnelles Fahren und Gefährdung des Straßenverkehrs. Im Dezember 2020 kommt es zur Verhandlung.

Als die Polizeibeamten den zu schnell fahrenden Tesla überholten, konnten sie durch die Fenster weder Fahrer noch Beifahrer sehen - denn beide lagen auf den flachgelegten Vordersitzen und schienen zu schlafen. Als die Beamten das Blaulicht einschalteten, beschleunigte das Model S aber sogar auf konstant 150 km/h. Das widerspricht allerdings der Vermutung, dass der Fahrer schlief, denn von selbst sollte der Tesla nicht beschleunigen.

Für rund 64.000 Euro bekommt ihr im neuen Tesla Model 3 Performance jede Menge Technik-Schnickschnack. Und in unserem Test stellen wir schnell fest: Tesla nimmt sich selbst nicht allzu ernst und spendiert dem E-Auto jede Menge Features, über die man nur lachen kann: Blinker mit Furzgeräuschen, Videospiele oder ein Lagerfeuer für "romantische" Stunden auf der Autobahn. Was der Wagen noch so kann, erfahrt ihr in diesem Video.

► Hier geht's zum Test-Bericht:
www.pcwelt.de/produkte/Tesla-Model-3-im-Test-Irre-Beschleunigung-rasanter-15-Zoeller-und-always-online-10643706.html

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Im Januar 2020 erwischte die kanadische Polizei einen anderen Tesla-Fahrer bei einem verantwortungslosen Fahrverhalten: Er reinigte sich bei Tempo 135 km/h seine Zähne mit Zahnseide, während der Autopilot das Fahrzeug steuerte und der Fahrer keine einzige Hand am Lenkrad hatte.

Tesla hat allerdings Sensoren im Lenkrad verbaut, die registrieren, wenn der Fahrer seine Hände nicht am Lenkrad hat. Nach einigen Sekunden schlägt der Tesla dann Alarm. Dieser Mechanismus lässt sich aber austricksen. Eine Eye-Tracking-Funktion zur Überwachung des Fahrers verbaut Tesla dagegen bewusst nicht.

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