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Tesla-Autopilot: Weiterer tödlicher Unfall in den USA

20.05.2019 | 15:20 Uhr | Denise Bergert

Im März hat sich in den USA ein weiterer tödlicher Unfall ereignet, in den Teslas Autopilot involviert war.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB hat heute einen vorläufigen Bericht zu einem weiteren tödlichen Unfall mit einem Tesla veröffentlicht. Der Unfall ereignete sich am 1. März 2019 und erinnert an einen fast identischen Crash vom Mai 2016. Der Fahrer war auf dem mehrspurigen Highway 441 in Florida unterwegs. Dem Unfallbericht zufolge fuhr der Tesla Model 3 mit überhöhter Geschwindigkeit, als der Fahrer den Autopiloten nur zehn Sekunden vor dem tödlichen Zusammenstoß aktivierte. Nach der Aktivierung nahm der Fahrer die Hände vom Lenkrad und nur innerhalb weniger Augenblicke kollidierte der Tesla mit einem die Fahrbahn querenden Sattelschlepper.

Der Tesla-Autopilot hat dem Bericht zufolge den Auflieger nicht korrekt erkannt. Das E-Auto fuhr dadurch mit voller Geschwindigkeit unter den Auflieger, der das Dach des Model 3 abscherte und den Fahrer tödlich verletzte. Der Unfallbericht des ebenfalls tödlichen Crashs aus dem Jahr 2016 liest sich fast identisch. Auch hier hatte der Autopilot den querenden Sattelschlepper nicht erkannt. Nach dem Unfall hatte Tesla sein Sensorpaket für den Autopiloten überarbeitet. Eine Tesla-Sprecherin bekundete gegenüber Ars Technica ihr Beileid und verwies auf die guten Autopilot-Unfallstatistiken von Tesla.

Derweilen hat die niederländische Polizei einen schlafenden Tesla-Fahrer betrunken hinterm Lenkrad gestoppt.

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