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Terrestrisches Digitalfernsehen (DVB-T)

23.09.2005 | 19:02 Uhr |

Terrestrisches Digitalfernsehen (DVB-T)

Antennenseher empfingen bisher vier oder fünf Programme so selbstverständlich wie Strom aus der Wanddose. Nun sind sie zum Umdenken gezwungen: Nach einer kurzen Übergangsphase wird die analoge Ausstrahlung abgeschaltet. Dem digitalen Senderangebot mit bis zu 28 Programmen gehört die Zukunft. Das könnte den Marktanteil der Antennenseher von bisher rund zehn Prozent steigern. Schließlich ist das digitale Angebot ähnlich umfangreich wie im analogen Kabel – und, außer der obligatorischen Gebühr für die GEZ, kostenlos. Bisher betraf die Umstellung alle Antennenempfänger in den Ballungszentren Berlin, Bremen, Hamburg und Frankfurt sowie das Rhein-Ruhr-Gebiet. 2005 kommen München und Nürnberg sowie Teile Mitteldeutschlands hinzu. Andere Gebiete sollen folgen, der flächendeckende Empfang ist aber nicht vorgesehen. In ländlichen Gebieten bleiben Satellit und Kabel die Alternativen.

Schwächen bei Bildqualität

Ein Vorteil von DVB-T ist neben dem größeren Programmangebot die bessere Tonqualität. Voraussetzung ist eine Set-Top-Box mit digitalem Audio-Ausgang. Dagegen kann DVB-T bei der Bildqualität nicht immer mit digitalem Fernsehen via Satellit mithalten, denn es muss sparsamer mit der Bandbreite umgehen. Das Videobild wird stärker komprimiert. In detailreichen Bildern mit viel Bewegung erkennt man Kompressionsartefakte.

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