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Telekom beherrscht DSL-Markt

01.02.2002 | 14:29 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Breitbandige Internetzugänge mit Übertragungsraten über 124 Kilobits pro Sekunde würden über digitale Anschlussleitungen (DSL), Kabelfernsehanschlüsse (Kabel-TV), Stromkabel (Powerline) und Satellit angeboten. Ende 2001 wären in Deutschland über 2,1 Millionen breitbandige Internetzugänge in Betrieb gewesen. Davon entfielen zwei Millionen auf die so genannten T-DSL-Anschlüsse der DTAG, etwa 70.000 auf ADSL/SDSL ihrer Festnetz-Wettbewerber, rund 30.000 auf bidirektionale Kabelanschlüsse, ca. 2.000 auf Powerline und eine unbekannte Anzahl auf Internetzugänge über Satellit.

Damit verfüge die DTAG Ende 2001 über einen Anteil der breitbandigen Anschlüsse von ca. 95 Prozent gegenüber rund drei Prozent der DSL-Wettbewerber und ein Prozent der Kabelnetzbetreiber. Die Marktanteile der Wettbewerber könnten regional differieren und lokal über diesem Prozentsatz liegen. Außerdem sei der Wettbewerberanteil bei den hochbitratigen, meist gewerblich genutzten SDSL-Anschlüssen generell deutlich höher. Es gäbe zur Zeit 43 Anbieter von xDSL (ohne Reseller). Davon böten 35 Anbieter (inklusive DTAG) breitbandige Internetzugänge für die private und geschäftliche Nutzung über ADSL beziehungsweise SDSL an. Darüber hinaus seien über 100 Reseller von ADSL/SDSL tätig.

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