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Telekom: In diesen Kommunen werden 2020 Funklöcher geschlossen

27.02.2020 | 13:34 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die Deutsche Telekom hat die ersten 50 Kommunen genannt, in denen Funklöcher durch neue LTE-Masten geschlossen werden. 50 weitere Kommunen sollen noch 2020 folgen.

Die Deutsche Telekom hat die ersten 50 Gewinnerkommunen ihrer Aktion „Wir jagen Funklöcher“ bekannt gegeben. Weitere 50 Kommunen sollen noch folgen und ebenfalls einen LTE-Mobilfunkmast der Telekom bekommen.

In den ersten Kommunen sollen die LTE-Mobilfunkmasten noch im Laufe der ersten Jahreshälfte 2020 ans Netz gehen, verspricht die Telekom. Bis Ende 2020 sollen damit die ersten 50 Funklöcher geschlossen sein. Auch bei den zweiten 50 Masten beginnt 2020 die Baumaßnahme. Bis April 2020 will die Telekom die zusätzlichen 50 Gewinner benennen.

Bei „Wir jagen Funklöcher“ waren die Kommunen aufgefordert, selbst aktiv zu werden: Für die Bewerbung war ein Gemeinderatsbeschluss und mindestens ein Standortvorschlag Voraussetzung. Zwischen August und November 2020 bewarben sich laut Telekom 539 Kommunen um einen LTE-Mobilfunkmast der Telekom: Dabei wurden die Funklöcher identifiziert, Standorte für Masten gefunden und schnelle Genehmigungen in Aussicht gestellt. Bewerbungen gingen aus allen Teilen Deutschlands ein. Besonders viele Bewerbungen kamen dabei aus Rheinland-Pfalz (133), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (95) und Bayern (70). Insgesamt gingen 624 Bewerbungen ein, da einige Kommunen mehrere Ortsteile meldeten.

Die ersten 50 Gewinner

Baden-Württemberg

  • Bad Schönborn

  • Grenzach-Wyhlen

Brandenburg

  • Milower Land

  • Plattenburg

  • Sonnenberg

Bayern

  • Bad Königshofen im Grabfeld

  • Dettelbach

  • Engelthal

  • Markt Erlbach

  • Markt Simbach

  • Markt Triftern

  • Mellrichstadt

  • Rohr

  • Schwarzenbach

Mecklenburg-Vorpommern

  • Beseritz

  • Neverin

Hessen

  • Büttelborn

  • Elz

  • Grebenhain

  • Hadamar

Nordrhein-Westfalen

  • Hürtgenwald

  • Olsberg

  • Westerkappeln

Niedersachsen

  • Burgwedel OT Fuhrberg

  • Göttingen

  • Krebeck

  • Salzbergen

  • Samtgemeinde Hage

  • Stemmen

Saarland

  • Nohfelden

  • Nonnweiler

Sachsen

  • Aue-Bad Schlema OT Alberoda

Sachsen-Anhalt

  • Harzgerode

  • Osterfeld

  • Südharz OT Kleinleinungen

Rheinland-Pfalz

  • Bell

  • Bellheim

  • Breitscheid/Perscheid

  • Ernzen

  • Hottenbach

  • Lieg

  • Norken

  • Sinzig

  • Vielbach

  • Welling

Schleswig-Holstein

  • Handewitt

  • Kronprinzenkoog

Thüringen

  • Abtsbessingen

  • Bad Salzungen OT Frauensee

  • Heilbad Heiligenstadt OT Flinsberg

Die nächsten Schritte in den Gewinner-Kommunen: Die Funknetzplaner der Telekom haben die vorgeschlagenen Standorte vorab auf Tauglichkeit geprüft. Im nächsten Schritt wird in Vor-Ort-Begehungen festgestellt, ob die Standorte tatsächlich nutzbar sind. Verläuft auch dieser Termin erfolgreich, wird ein Anmietvertrag aufgesetzt und unterschrieben. Im letzten Schritt wird der Standort gebaut. Die ersten 50 Standorte sollen bis Ende 2020 funken.


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