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Technische Weiterbildung reicht nicht

08.06.2007 | 10:48 Uhr |

Dan Bieler von IDC sieht aber für die betroffenen Mitarbeiter noch einen Ausweg: "Bei einer Auslagerung kann es durchaus sein, dass der Dienstleister Mitarbeiter aus der TK-Abteilung des Unternehmens übernimmt." Niemand könne also genau sagen, wie viele Arbeitsplätze dadurch wegfallen.

Durch das Ziel der Konvergenz, bei der die komplette Daten- und Sprachkommunikation über ein gemeinsames Netz abläuft, komme es aber auf jeden Fall zu Verschiebungen in der TK-Abteilung. Zu rechnen sei mit einer Transformation von Arbeitsplätzen: Mitarbeiter, die bislang für klassische TK-Anlagen zuständig sind, wechseln in die IT-Abteilung und sind dort für VoIP zuständig. Zudem fallen alte Berufsbilder weg und neue entstehen.

Marktforscher warnen aber davor, bei der Weiterbildung den Akzent nur auf die technische Seite von VoIP zu setzen. Schließlich sind bei der Migration von klassischer TK auf VoIP Entscheidungen auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu treffen, unter anderem die klassische Kosten-Nutzen-Abwägung oder Fragen des Return on Investment. Wer solche betriebswirtschaftlichen Fragen mit technologischem Hintergrund beantworten kann, hat auch Chancen, von dem anstehenden Technologiewechsel zu VoIP persönlich zu profitieren."

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