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Teardown des Galaxy Fold zeigt Probleme

24.04.2019 | 15:43 Uhr | Michael Söldner

Der Klappmechanismus des Galaxy Fold wirkt zwar innovativ, sorgt aber auch für einige Schwachstellen.

Der Trend zu faltbaren Smartphones wird größer. Mit dem Galaxy Fold hat auch Samsung ein Premium-Smartphone in den Startlöchern, welches sich aufklappen lässt. Die Reparaturexperten von iFixit waren entsprechend gespannt auf das Innenleben des Geräts. Im Teardown wird deutlich, dass der südkoreanische Hersteller einige Designentscheidungen mit Kompromissen erkaufen musste. Viel Expertise floss beispielsweise in das Scharnier ein, welches beide Bildschirme miteinander verbindet. Dennoch bleibt ein Restrisiko für einen Bruch des Scharniers, da die empfindlichen OLED-Bildschirme aufgrund des Designs nicht mit Gorilla Glass geschützt werden können.

Auch bei den ersten Testgeräten, die anderen Redaktionen vorliegen, zeigen sich Schwachstellen. So führt häufiges Aufklappen zu einer Beule in der Displaymitte. Das eigentliche Scharnier ist nach Meinung von iFixit hingegen sehr stabil. Laut Hersteller hält es bis zu 200.000 Klappvorgänge aus. Die dabei entstehenden Kräfte werden gleichmäßig auf die gesamte Fläche verteilt. Dadurch entsteht jedoch eine bis zu 7 Millimeter große Lücke, in die Staub und Schmutz wandern können. Die übrigen Bestandteile des Galaxy Fold überraschen wenig. Dennoch vergeben die Reparaturexperten lediglich zwei von zehn möglichen Punkten. Eine Reparatur des Smartphones dürfte sich also schwierig gestalten.

Samsung verschiebt den Start des Galaxy Fold

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