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Taktraten und Preise

26.02.2002 | 13:52 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die neuen Prozessoren kommen mit Frequenzen von 2,2-, 2,0- und 1,8-Gigahertz. Sie besitzen einen 512 Kilobyte großen Level-Zwei-Cache. Die neue Plattform arbeitet durch die Dual-DDR-SDRAM Speicheranbindung mit dem 400 Megahertz-Prozessor-Bus zusammen und soll die Serverleistung um bis zu 80 Prozent gegenüber bisherigen Dual-Prozessor-Servern auf Basis des Pentium-3-Xeon-Prozessors erhöhen.

Hersteller wie Compaq, Dell, Fujitsu-Siemens, Hewlett Packard, IBM und NEC liefern in den kommenden Monaten Server auf Basis der neuen Plattform bestehend aus Prozessor und Chipsatz. Diese Systeme zielen auf den Markt der "Front-End"- sowie der universellen Server. Die Geräte enthalten entweder einen oder zwei Prozessoren. Intel will mit den neuen Prozessoren seine marktbeherrschende Stellung bei Server-CPUs verteidigen. Nach Angaben der International Data Corporation basierten 92 Prozent aller eingesetzten Front-End Server im 3. Quartal 2001 auf der Intel Architektur.

Der Intel Xeon Prozessor mit 512 KB Level Two Advanced Transfer Cache kostet bei einer Abnahme von 1000 Stück in der 2,20 Gigahertz-Version 615 Dollar, die 2-Gigahertz-Version kostet 417 Dollar und mit 1,80 Gigahertz schlägt der Prozessor mit 251 Dollar zu Buche.

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