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TV MIT RECORDER

01.03.2004 | 13:41 Uhr |

TV MIT RECORDER

Loewe Aconda 9381 HDD

Der Loewe Aconda 9381 HDD gehört zum Preis von 2800 Euro als Röhrenfernseher zur Topklasse der Bildgeber.

AUSSTATTUNG: Er bringt alles mit, was gut und teuer ist: Bild-im-Bild mit zweiten Empfänger, elektronische Programmzeitschrift auf Basis von Next-View-Link und eine 80-GB-Festplatte. Beeindruckend die Liste der Bildverbesserer: Zeileninterpolation vermindert Treppenmuster, Farbkantenversteilerung hält Farbflächen im Zaum, der Kammfilter vermeidet Farbflecken in Schwarzweiß-Mustern, und Bewegungserkennung sorgt für eine flüssige TV-Wiedergabe. Trotz dieser üppigen Mitgift bietet Loewe ein riesiges Angebot an Nachrüstsätzen für allerlei Empfangsbedingungen. Wer auf Digital-Empfang per Hausantenne umsteigt, pflanzt in den freien Steckplatz ein DVB-T-Modul für rund 450 Euro. Ebenfalls erhältlich: analoge und digitale Sat-Module als Single- und Twin-Receiver.

BEDIENUNG UND QUALITÄT: Das DVB-SModul arbeitet im Aconda wie ein externer Twin-Sat-Receiver (500 Euro): Der Benutzer kann ein Programm digital aufnehmen und mit dem anderen, analogen Tuner gleichzeitig eine weitere Sendung sehen. Die Integration in das Bildschirmmenü ist besonders gut gelungen. Analoge und digitale Sender speichert der Benutzer nach eigenen Wünschen auf benachbarten Programmplätzen ab - der Zuschauer merkt nicht einmal, welchen Empfänger er gerade nutzt. Wie Metz offeriert Loewe eine elektronische Programmzeitschrift, die das Fernsehprogramm von rund 30 Sendern in den Aconda einspeist. Allerdings kommen diese Next-View-Daten nur über den analogen Zweig des Twin-Sat-Moduls. Dennoch dienen die Daten zur punktgenauen Aufnahme mit der eingebauten Festplatte. Ein Druck auf den Geber - und die Platte läuft los. Sie speichert entweder 20 Stunden in Topqualität oder 40 Stunden in VHS-Qualität. Dass der Aconda die Daten vorher erst analog wandelt, wirkt sich kaum auf die Qualität aus. Der CI-Einschub macht den DVB-Empfänger Premieretauglich, so dass er Filme des Pay-TV-Senders auf die Festplatte schreiben kann.

PC-ANSCHLUSS: Als Mediaplus bezeichnen die Techniker den 80 Euro teuren VGA-Aufrüstsatz. Er sorgt für eine tadellose Wiedergabe von Computersignalen auf der Mattscheibe. Wem das an Computerintegration noch nicht reicht, legt sich das Multimeda-Kit zu: zusätzlich zum VGA-Modul Fernbedienung, Infrarot-Tastatur und Infrarot-Decoderkarte für den PC. Damit nimmt der PC Befehle über die Loewe-Tastatur oder die zusätzliche Fernbedienung entgegen - ein ideales Team für Computerfreaks, die Action-Spiele auf großen Bildschirmen lieben.

WEITERE MODULE: Pfiffig ist der Wireless-Home-Automation-Aufrüstsatz (260 Euro), der den Aconda zur Schaltzentrale macht. Zwei Funksteckdosen der Firma Gira steuert man so bequem mit der Fernbedienung. Ein Infrarot-Link-Modul leitet Infrarot-Signale beliebiger Fernbedienungen weiter. So lassen sich beispielsweise DVD-Player im geschlossenen Unterschrank steuern. Ein Digital-Input-Selektor-Modul verteilt Signale an externe Geräte und sorgt so für den guten Klang. Das Modul versorgt einen separaten Dolby-Verstärker mit einem digitalen Audiodatenstrom. Es sucht dabei automatisch die richtige Quelle und schleift sie zum Verstärker durch.

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