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TUIfly verweigert Mitnahme einiger Macbook-Modelle

14.08.2019 | 14:49 Uhr | Michael Söldner

Defekte Akkus sorgen dafür, dass mehrere Fluggesellschaften die Mitnahme bestimmter Macbook-Modelle untersagen.

Aus Angst vor Bränden untersagen mehrere Fluggesellschaften aktuell die Mitnahme bestimmter Macbook-Pro-Modelle. Die Einschränkung gilt sowohl für das Handgepäck als auch für aufgegebene Koffer. Damit reagieren die Airlines auf die Rückrufaktion von Apple für 15-Zoll-Modelle vor zwei Monaten. Die zwischen September 2015 und Februar 2017 gefertigten Notebooks haben ein Akku-Problem. Die in den Geräten verbauten Lithium-Ionen-Akkus könnten überhitzen und schließlich sogar in Brand geraten. Dieser Gefahr wollen sich die Fluggesellschaften TUI Group Airlines, Thomas Cook Airlines, Air Italy und Air Transa nicht mehr länger aussetzen.

Gegenüber dem Spiegel  bestätigte ein Sprecher der TUIfly, dass die Mitnahme bestimmter Macbook-Pro-Modelle verweigert werde. Hinweise darauf gebe es sowohl am Gate als auch an Bord der Flieger. Schon bald wolle man die Einschränkung jedoch schon beim Online-Check-In als Warnhinweis anzeigen. TUIfly beruft sich bei seiner Entscheidung auf einen Hinweis der europäischen Flugsicherheitsbehörde Easa aus diesem Monat. Dieser untersagt die Mitnahme der potenziell schadhaften Akkus auf Flügen. Wurde der Akku durch Apple bereits getauscht, stehe auch einer Mitnahme der Geräte nichts mehr im Weg. Dabei sind die Fluggesellschaften jedoch auf die Passagiere angewiesen. Am Flughafen könne man nicht jedes Notebook überprüfen.

Akku-Probleme: Apple ruft einige Macbooks Pro 15 Zoll zurück  

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