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T-Mobile G1: 10 Jahre Android-Smartphones

24.09.2018 | 10:53 Uhr |

Vor 10 Jahren kam mit dem T-Mobile G1 das erste Android-Smartphone auf den Markt. Als Antwort auf Apples iPhone...

Wie die Zeit vergeht: Am 23. September 2008 kam in den USA das erste Android-Smartphone auf den Markt. Das T-Mobile G1 war die Antwort von HTC und Google, auf das erst wenige Monate früher gestartete und vergleichsweise teure erste iPhone. Hierzulande sollten noch einige Monate vergehen, ehe das T-Mobile G1 auch hier erhältlich war, wie auch wir damals berichteten. Am 2. Februar 2009 startet das G1 dann auch in Deutschland und wir lieferten dazu auch einen ersten Test.

In Deutschland kostete das erste Android-Smartphone zum Start 1 Euro, allerdings war es nur in Verbindung mit einem 24-Monatsvertrag bei der Telekom und mit maximal 200 Megabyte Datenvolumen. Aus dem Fazit zum Test des T-Mobile G1 (welches später auch HTC Dream genannt wurde):

"Das G1 ist der Startschuss in eine neue Zeit in der mobilen Welt. Linux hat sich bereits in China einen großen Marktanteil erobert und wird dank Android auch im Rest der Welt zu einer ernst zu nehmenden Alternative. Die offene Plattform wird noch für eine Fülle neuer Ideen und letztendlich zu einem Innovationsschub führen. Und es muss nicht bei HTC bleiben. Denn mit Motorola, Dell und Asus haben sich bereits weitere Hersteller als künftige Androidians geoutet."

Der erste Androide besaß ein Display mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixeln und eine ausklappbare Tastatur. Eine virtuelle Tastatur bot Android in der ersten Version Android 1.0 noch nicht. Die Steuerung erfolgte über Buttons auf der Unterseite des Geräts und einem Trackball. Über eine Million Mal verkaufte sich das G1 in den ersten sechs Monaten allein in den USA .

Android 1.0 hatte in der ersten Version noch viele Schwächen und wurde erst im Laufe der Jahre besser. Erst ab Android 1.5 (Codename: Cupcake) wurde ein Touchbildschirm unterstützt. Eine große Schwäche vom G1 war aber die Laufzeit: Den 1150 mAh-Akku kritisierten wir schon damals als zu klein. Entsprechend kurz fiel auch die Nutzungsdauer des Geräts aus: 3,5 Stunden. Aus unserem damaligen Test:

"Das G1 spielt in Sachen Laufzeit in einer Liga mit Apples iPhone. Ein Vorteil bietet das Gerät von HTC aber gegenüber dem iPhone: Der Akku lässt sich ohne Probleme austauschen, sei es gegen eine Zweitbatterie oder einen Alternativakku mit höherer Kapazität."

Einen 3,5-mm-Klinkenstecker für den Anschluss eines Kopfhörers besaß das T-Mobile G1 übrigens nicht. Diese mussten über einen Adapter am USB-Port angeschlossen werden.

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