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Sun: Andere Motivation als Microsoft

11.07.2003 | 12:59 Uhr | Markus Pilzweger

Microsofts Lizenzabkommen war im Mai publik geworden (PC-WELT berichtete ) und vielfach als Argument für SCO in seinem anhängigen Rechtsstreit mit IBM bewertet worden. Loiacono sieht allerdings im Fall Sun wichtige Unterschiede: "Unsere Motivation unterscheidet sich stark von deren. Ich möchte mit Microsoft in keiner Kategorie außer Profitabilität in einen Topf geworfen werden."

Harry Fenik von der Sageza Group hält den Deal mit Sun für SCO für allem deswegen für bedeutsam, weil er die Mittel zur Verfügung stelle, den Prozess gegen IBM weiterzuführen, und nicht weil er ein Hinweis auf eine Anerkennung von SCOs Forderungen sei. "Das ist bedeutungslos," meint der Analyst. "Sun hat sich für buy versus build entschieden, um für Solaris x86 eine Ladung Treiber für aktuelle Intel-Hardware zu bekommen."

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