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Studie: Selfie-Fans haben narzisstische Tendenzen

21.12.2016 | 14:54 Uhr |

Laut einer Studie überschätzen Menschen, die oft und gerne Selfies aufnehmen, ihre eigene Attraktivität.

Forscher der Universität von Toronto haben in einer Studie den Zusammenhang von Selfies und dem Eigen- sowie Fremdbild untersucht. Dafür wurden 198 Studenten – davon 100 bekennende Selfie-Fans – gebeten, ein Selfie aufzunehmen und sich von einer anderen Person fotografieren zu lassen.

Im Anschluss wurden sie geben, die beiden Fotos einzuschätzen. Die Bilder wurden außerdem von 178 weiteren Personen in Bezug auf Attraktivität, Symphathie und der Einschätzung wie selbstbezogen die Fotografierten sind, bewertet.

In der Auswertung fiel auf, dass sich Selfie-Fans in ihren Selbstportraits als wesentlich attraktiver und sympathischer einstuften als die unabhängigen Betrachter. Aufgrund des Posings auf ihren Selfies wurden sie sogar häufig als narzisstisch eingeschätzt. Die Studienteilnehmer, die keine Selfie-Fans waren, wirkten auf ihren Selfies sympathischer. Die von dritten aufgenommenen Fotos wurden von den unabhängigen Betrachtern jedoch durchweg als sehr viel symphathischer und attraktiver eingeordnet als die von den Teilnehmern aufgenommenen Selfies.

Das perfekte Selfie - Darauf kommt es an

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