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Studie: Kriminelle Mitarbeiter verursachten 2005 Schaden in Höhe von 1,5 Milliarden Euro

29.09.2006 | 10:10 Uhr |

Kontinuierliche Zunahmen in den letzten fünf Jahren

Im Einzelnen haben die statistisch erfassten Kategorien von Wirtschaftskriminalität sehr unterschiedliche Bedeutung. Mit weitem Abstand an der Spitze steht Betrug, der 2005 rund 950.000-mal registriert wurde und Schäden von insgesamt 2,39 Milliarden Euro verursachte. Gegenüber dem Jahr 2000 ist das ein Plus von 23,1 Prozent bei der Anzahl der Fälle und von 6,4 Prozent bei der Schadensumme. Unterschlagung fand rund 104.000-mal statt (plus 20,5 Prozent gegenüber 2000) mit finanziellen Folgen in Höhe von 350 Millionen Euro (gut 30 Prozent plus). Schließlich weist die Statistik 2005 noch 48.400 Fälle von Veruntreuung aus, ein Zuwachs von 27 Prozent seit 2000. Der Gesamtschaden betrug hier 950 Millionen Euro, was einem Rückgang von zwei Dritteln entspricht. (mf)

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