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Steam Deck: Vorabtest mit Benchmarks und Laufzeitinfos

08.02.2022 | 16:19 Uhr | Michael Söldner

Wie flott arbeitet Valves Handheld für 419 Euro? Und welche Laufzeit können Käufer erwarten?

Ab dem 25. Februar will Hersteller Valve mit dem Verkauf seines Handhelds Steam Deck beginnen. Schon jetzt durften ausgewählte Youtuber einen Blick auf die Hardware werfen. Dabei wurden auch erste Gaming-Benchmarks zum Steam Deck veröffentlicht. Über die dabei gezeigten Spiele entschied jedoch Valve selbst, es handelt sich demnach nicht um unabhängige Tests. Dennoch ergeben die ersten Eindrücke von Gamers Nexus oder The Phawx Hinweise darauf, welche Performance und Akkulaufzeit Käufer von der Plattform erwarten können.

Laufzeit unterscheidet sich nach Spiel

Der im Steam Deck verbaute Akku hat laut Hersteller eine Kapazität von 40 Wattstunden. Daraus soll sich eine Spielzeit zwischen zwei und acht Stunden ergeben. Im Falle des 2D-Plattformers „Dead Cells“ konnten mit aktiviertem V-Sync fast sechs Stunden Laufzeit bei einer Bildschirmhelligkeit von 50 Prozent erreicht werden. Das anspruchsvollere „Devil May Cry 5“ erschöpft den Akku des Steam Deck mit 60 fps hingegen schon nach zwei Stunden.

Ladezeiten und Stromverbrauch

Stromsparender sei das Streamen von einem Computer auf das Steam Deck. Hierbei sei mit einer Laufzeit von sechs Stunden zu rechnen. Dies gilt allerdings nur, wenn die Auflösung auf die native Auflösung von 1.280 x 800 Pixel beschränkt wird. Geht der Strom zur Neige, so kommt das mitgelieferte Netzteil mit USB-C-Anschluss und 45 Watt zum Einsatz. Eine volle Ladung dauert drei Stunden. In 100 Minuten klettert der Füllstand auf 80 Prozent. Wenn gleichzeitig gespielt wird, dann saugt die Plattform 44,8 Watt aus dem Netzteil und erschöpft damit die Leistung des Netzteils fast komplett. Beim reinen Spielen von beispielsweise „Devil May Cry 5“ würden 30 Watt verbraucht.

„Forza Horizon 5“ und „DMC 5“

Das anspruchsvolle Rennspiel „Forza Horizon 5“ ist in der nativen Auflösung ebenfalls lauffähig und erreicht mit den niedrigsten Grafikeinstellungen flüssige 61 fps. „Devil May Cry 5“ kann mit den Standard-Einstellungen mit 60 fps gespielt werden. Auch zu den Ladezeiten der Spiele wurden Aussagen getroffen. Demnach dauert das Laden bei „Dead Cells“ von der SD-Karte mit 13,5 Sekunden nur etwas länger als von der SSD mit 11,8 Sekunden. In Spielen wie „Portal 2“ würde sich die schnellere SSD aber stärker auswirken.

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