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Steam Deck: Mobile Spielekonsole mit viel Leistung vorgestellt

16.07.2021 | 09:49 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Valve hat das Steam Deck vorgestellt. Eine Handheld-Spielkonsole, in der Steam vollständig integriert ist. Eine APU von AMD verspricht viel Power. Es gibt drei Versionen, die Sie ab heute reservieren können. Alle Details.

Bei der Vorstellung des neuen Steam Deck betont Valve dessen hohe Spielleistung. Dafür soll die verbaute APU sorgen: Deren CPU-Bestandteil basiert auf der schon etwas älteren Zen-2-Architektur von AMD (Zen 2 4 Kerne / 8 Threads,2,4 – 3,5 GHz; bis zu 448 GFlops FP32) und deren GPU-Komponente auf der RDNA-Architektur (8 RDNA 2 CUs, 1,0 – 1,6 GHz; bis zu 1,6 TFlops FP32). Der Arbeitsspeicher ist 16 GB groß. Alle technischen Details können Sie hier nachlesen. Als Betriebssystem läuft SteamOS, das auf Linux basiert.

Sobald Sie sich bei auf dem Steam Deck angemeldet haben, können Sie sofort mit den Spielen Ihrer Steam-Bibliothek loslegen. Ein Steamkonto ist zwingend für die Nutzung des Steam Deck erforderlich. Das Steam Deck  lässt sich über USB-C oder Bluetooth 5.0 mit Peripheriegeräten verbinden und an einem großen Bildschirm anschließen.

Ausstattung.
Vergrößern Ausstattung.
© Valve

7-Zoll-Display mit 1280 x 800 Pixeln

Der Touchscreen des Steam Deck ist 7 Zoll groß und löst mit 1280 x 800 Pixel auf (16:10 Seitenverhältnis; 60 Hz). Die Helligkeit gibt Valve mit 400 Nits an. Mit den Trackpads neben dem Touchscreen können Sie genau navigieren. Im Steam Deck ist ein Gyroskop verbaut, außerdem gibt es neben den Trackpads auch noch Analogsticks mit kapazitiven Berührungssensoren. Das alles soll zu einem präzisen und realistischen Spielerlebnis führen.

Ausstattung.
Vergrößern Ausstattung.
© Valve

Den Sound geben die verbauten Stereo-Lautsprecher aus. Sie können aber auch Kopfhörer über 3,5 Cinch oder Bluetooth anschließen. Zudem ist ein Doppelmikrofon verbaut, beispielsweise zum Chatten. Das Steam Deck verbindet sich via WLAN-AC mit dem Internet. Vier Tasten an der Rückseite lassen sich beliebig belegen.

Die Akku-Laufzeit soll für mehrere Stunden Spielzeit reichen. Maximal soll eine Aufladung für 7 bis 8 Stunden reichen, sofern man nur gestreamte Spiele oder kleinere 2D-Spiele daddelt.

Preise und Verfügbarkeit

Valve verkauft das Steam Deck ab Dezember 2021 in drei Varianten, deren einziger Hardware-Unterschied der eingebaute Speicher ist.

Die Preise beginnen bei 419 Euro. Dafür bekommen Sie das Steam Deck mit 64 GB internem eMMC Speicherplatz. Eine Tragetasche legt Valve dazu.

Für 549 Euro gibt es das Steam Deck mit 256 GB NVMe-SSD internem Speicher. Die SSD sorgt für schnellere Speichervorgänge. Ein „exklusives Steam-Community-Profilbündel“ ist ebenfalls im Preis enthalten.

679 Euro kostet das Steam Deck mit 512 GB Speicherplatz, ebenfalls mit NVMe-SSD. Zusätzlich ist hier das Glas entspiegelt und geätzt, wie Valve schreibt. Außerdem verspricht Valve hier auch noch eine virtuelle Tastatur mit exklusivem Design.

Ein microSD-Kartensteckplatz ist zusätzlich bei allen Varianten vorhanden.

Reservierung ab 16.7., 19 Uhr

Sie können hier ab 16.7. 19 Uhr ein Exemplar gegen Zahlung einer Reservierungsgebühr von 4 Euro reservieren. Jeder Kunde darf ein Steam Deck reservieren. Die Reservierungsgebühr wird auf den Kaufpreis angerechnet. Ab Dezember 2021 will Valve dann die Einladungen für reservierte Käufer verschicken.

Im Laufe des Jahres soll noch eine Dockingstation erscheinen.

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