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Spectre & Meltdown: 2 wichtige Sicherheits-Updates für Windows

07.09.2020 | 10:45 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Microsoft hat zwei wichtige Sicherheits-Updates für Windows 10 veröffentlicht. Diese Microcode-Updates schließen Lücken in vielen Intel-CPUs.

Microsoft hat mit KB4497165 und KB4558130 zwei wichtige Microcode-Updates für Windows 10 veröffentlicht, die eine Reihe von Sicherheitslücken in Intel-Prozessoren schließen. Intel hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass es die Sicherheitsanalyse und die damit verbundene Software-Anpassung für seine Prozessoren abgeschlossen habe, wodurch die im Jahr 2018 bekannt gewordenen Sicherheitslücken Spectre und Meltdown in vielen Intel-Prozessoren geschlossen werden sollen. Jetzt müssen diese beiden neuen Microcode-Updates noch an die vielen betroffenen Rechner ausgespielt werden. Diese beiden Windows-Patches habe Microsoft in enger Zusammenarbeit mit Intel erstellt.

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Konkret schließen die beiden jetzt über Windows-Update veröffentlichten Microcode-Updates KB4497165 und KB4558130 diese vier Sicherheitslücken:

  • CVE-2019-11091 : Microarchitectural Data Sampling Uncacheable Memory (MDSUM)

  • CVE-2018-12126: Microarchitectural Store Buffer Data Sampling (MSBDS)?

  • CVE-2018-12127 : Microarchitectural Load Port Data Sampling (MLPDS)

  • CVE-2018-12130 : Microarchitectural Fill Buffer Data Sampling (MFBDS)

KB4497165 und KB4558130 schließen die gleichen Lücken, richten sich aber an unterschiedliche Windows-10-Versionen. KB4497165 ist für Windows 10 Version 1903 (Windows 10 Mai 2019 Update) und Windows 10 Version 1909 (Windows 10 November 2019 Update) gedacht. KB4558130 dagegen schließt die Lücken in Windows 10 Version 2004 (Windows 10 Mai 2020 Update). Bei KB4558130 warnt Microsoft aber ausdrücklich, dass nur solche Anwender das Microcode-Update installieren sollen, deren Rechner auch tatsächlich von den besagten Schwachstellen betroffen sind. Microsoft hat hier eine Liste veröffentlicht, anhand derer Sie überprüfen können, ob in Ihrem Windows-Rechner einer der besagten „Problem-Prozessoren“ steckt.

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Für KB4497165 hat Microsoft dagegen keine solche Warnung veröffentlicht.  Sie können aber trotzdem in dieser Liste der betroffenen Intel-Prozessoren nachschauen, ob Ihr Windows-System diesen Patch überhaupt benötigt.

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