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Special: MP3-Rivalen OGG Vorbis und WMA

23.05.2006 | 11:29 Uhr |

Ein weiteres Dateiformat, auf das Sie oft stoßen, ist OGG Vorbis, kurz OGG. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Alternative zu MP3. Das Besondere: OGG-Dateien sind bei gleicher Qualität platzsparender als das MP3-Format, da eine rund 30 bis 50 Prozent geringere Bitrate als bei MP3 nötig ist.

Abspielen lassen sich Tracks im OGG-Format bespielsweise über Winamp. Mit dem Encoder Oggdropxpd (für Win 95/98/ME, NT 4, 2000 und XP, www.vorbis.com ) können Sie eigene Musikdateien ins OGG-Vorbis-Format konvertieren. Die Freeware wandelt WAV-Dateien einfach per Drag & Drop um.

Das Microsoft-Format WMA soll bei zwei Dritteln der Bitrate dieselbe Qualität liefern wie MP3. Pro Minute in CD-Qualität bei 96 bis 128 KBit/s fallen 0,7 bis 1 MB an Daten an. WMA versieht die Dateien auf Wunsch mit einem Kopierschutz, so dass sie sich nur auf einem PC abspielen lassen. Mit dem Format Windows Media Audio Lossless existiert auch ein verlustfrei arbeitendes Encoding-Verfahren. Zum Konvertieren von Musik nach WMA benötigen Sie den kostenlosen Windows Media Encoder (Version 9 für Windows 98 SE/ME, 2000 und XP, unter www.pcwelt. de/782 ). Weiterführende Infos zu WMA gibt’s unter www.microsoft.com/ windowsmedia .

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