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Sparmöglichkeit: Keine Interconnect-Gebühren

Ein herkömmliches Telefonat zum Beispiel wird von Ihrem Telefon über die T-Com, bei der Sie Ihren Anschluss haben, über eine weitere Telefongesellschaft, die die Call-by-Call-Vorwahl unterhält, wieder zurück ins T-Com-Netz geleitet, bei dem der Angerufene seinen Anschluss hat. Das lässt sich die T-Com in Form einer Interconnect-Gebühr bezahlen. Sie beträgt je nach Uhrzeit und Tarifzone zwischen 0,4 und 1,52 Cent pro Minute. Diese Gebühr sparen die VoIP-Provider – und geben die Ersparnis zumindest teilweise an den Kunden weiter.

Bei Voice over IP entfällt zumindest das erste Umleiten. Lediglich das Weiterleiten der Daten zurück ins Telefonnetz auf den Apparat des Angerufenen kostet dann etwas. Ganz gratis ist ein Anruf, wenn beide Telefone am selben VoIP-Netz hängen oder die VoIP-Netze untereinander kooperieren. Das tun beispielsweise schon Freenet, Nikotel, Sipgate und Web.de.

Das hat für die Netzbetreiber nur Vorteile, weil die Zahl der Kunden wächst, für die VoIP-Telefonie Einsparungen bedeutet. "Wir sprechen natürlich auch mit anderen VoIP-Anbietern", erklärt Web.de-Sprecher Oliver Schwartz. "Wir hoffen, dass wir im Laufe der Zeit noch mit weiteren Anbietern die Netze zusammenschalten können, schon damit IP-Telefonie für den Kunden attraktiver wird."

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